Rotblitzer Südstraße: WZ Artikel mit RA Geißler

Datum

23.12.2015

Autor

Tim Geißler

Art des Beitrags

Kanzleimitteilung

Nachdem GKS Rechtsanwalt Tim Geißler den Rotblitzer an der Viehofstraße/Südstraße im 4. Quartal des Jahres als verkehrsrechtlich auffällig und bedenklich entdeckt hatte, meldeten sich immer mehr Betroffene, die an dieser Stelle für sie vollkommend überraschend gemessen wurden.

Doch damit nicht genug: Die Anlage weckte das mediale Interesse geweckt und mussten sich auch die Gerichte mit den sich häufenden Klagen gegen die verhängten Bußgelder und Klagen auseinandersetzen. Ergebnisse ließen nicht lange auf sich warten: Mittlerweile konnten die ersten Fahrverbote, die gegen Betroffene auf Grund von Messungen an der Südstraße/Viehofstraße verhängt wurden, abgewendet werden. Zwar folgten die Gerichte nicht der Argumentation, dass die Stelle unübersichtlich sei, allerdings waren die Bilder des Starenkastens oftmals von so miserabler Qualität, dass sie nicht gerichtsverwertbar waren.

Es wird ruhiger um den Rotblitzer

In der Folge des erhöhten Interesses an der Messstelle sah sich die Stadt gezwungen, zu handeln. Laut eines Zeitungsberichtes der Westdeutschen Zeitung vom 22.12.2015 wurde an der unübersichtlichen Stelle die Verkehrsführung derart geändert, dass sich die Anzahl der Rotlichtverstöße erheblich vermindert hat.

Wir freuen uns, den Betroffenen an der besagten Messstelle im Jahr 2015 geholfen haben zu können und werden auch in Zukunft dafür kämpfen, unseren Mandanten den Führerschein zu erhalten. Denn gerade bei unübersichtlichen Stellen lohnt sich das Vorgehen gegen die OWI-Anzeige: Gerichte können an diesen Orten von einem so genannten "Augenblicksversagen" bzw. einem "Mitzieheffekt" ausgehen und dann auf ein Fahrverbot verzichten.

Den Artikel der WZ finden Sie hier (klick).

Tim Geißler

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Strafrecht

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