Rechtsanwältin Sandra Krämer

Steckbrief

  • Fachanwältin für Insolvenzrecht
  • geboren 1967 in Wuppertal
  • Studium der Rechtswissenschaften in Bonn und Bochum
  • Sprachen: Deutsch, Englisch

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Sie haben Fragen zu den Rechtsgebieten von Sandra Krämer? Was wird eine Beratung oder Vertretung kosten?

„Nur frühzeitige Beratung eröffnet einen breiten Fächer an individuellen Lösungsmöglichkeiten für Unternehmen und Privatpersonen in - oder besser vor - einer Krisensituation“


Wir bieten sowohl gewerblichen als auch privaten Mandanten eine umfassende Beratung und zeigen mit unserem wirtschaftlichen Verständnis für Ihre Situation konkrete Lösungsvorschläge auf. Dazu gehört auch die vertrauensvolle Begleitung in Ihren Entscheidungsprozessen.

Je früher, desto besser! Idealerweise beginnt die Beratung bereits vor Eintritt einer Krisensituation. Eine Sanierung ist dann zumeist ohne Durchlaufen eines gerichtlichen Insolvenzverfahrens möglich. Sollte eine Insolvenzantragstellung notwendig sein, geleiten wir Sie bestmöglich durch das Verfahren.

Selbstverständlich beraten wir die handelnden Personen (Geschäftsführer, Vorstände, Aufsichtsräte, Einzelkaufleute, Privatpersonen) zur Vermeidung von zivil- und strafrechtlichen Haftungsrisiken.

Unternehmerischer Erfolg erfordert eine regelmäßige Überprüfung aller geschäftlicher Belange (Compliance). Bei der Analyse Ihrer buchhalterischen Zahlen sowie der Überprüfung Ihrer Verträge sind wir gern behilflich und finden gemeinsam mit Ihnen Konfliktlösungen.

Ein wesentlicher Bestandteil der ganzheitlichen Beratung ist der Themenkomplex des Arbeitsrechts. Wir stehen Ihnen rund um das Thema Arbeitsvertrag bei: Sowohl mit Formulierungsfragen als auch mit Änderungen und Beendigungen von Arbeitsverträgen sind Sie bei uns an der richtigen Stelle. Wir unterstützen den Arbeitgeber und Arbeitnehmer in allen Fragen zum Kollektiv- und Individualarbeitsrecht.

Nur mit einem tiefen Verständnis wirtschaftlicher Zusammenhänge gelingt eine praxisorientierte und individuelle Beratung. Jede Lösung wird für Sie persönlich zugeschnitten und mit Ihnen verständlich kommuniziert, denn wir verstehen anwaltliche Beratung als allumfassende Interessenvertretung.

Veröffentlichungen von Sandra Krämer

Insolvenzanfechtung, ein Ärgernis?

Insbesondere auf Initiative des Mittelstandes und verschiedener Verbände ist die Reform des Insolvenzanfechtungsrechts, das von Betroffenen nicht selten als „scharfes Schwert“ empfunden wird, in aller Munde. Verlangt ein Insolvenzverwalter im Wege der insolvenzrechtlichen Anfechtung (§§129 ff. InsO) geleistete Zahlungen zurück, stellt sich die Frage nach der Berechtigung frei nach den Worten Shakespeares: „Jetzt eben dies Vermögen noch, nun gar keins mehr?“.

Vorsicht: Beim Antrag auf Elternzeit sind viele arbeitsrechtliche Hürden zu beachten

Viele Eltern möchten sich nach der Geburt ihres Kindes eine Auszeit vom Beruf nehmen, um voll und ganz für ihren Nachwuchs da sein. Allerdings muss dafür vorher ein wirksamer Antrag beim Arbeitgeber gestellt werden. Beabsichtigt ein Elternteil die Inanspruchnahme von Elternzeit innerhalb der ersten drei Lebensjahre des Kindes, so muss spätestens sieben Wochen vor Beginn des Eintrittsdatums in die arbeitsfreie Zeit ein korrekter Antrag gestellt werden. Das Bundesarbeitsgericht hat am 10.05.2016, 9 AZR 145/15 entschieden, dass dieser Antrag sehr strengen Schriftformerfordernissen genügen muss.

Neues Insolvenzanfechtungsrecht, eine Verbesserung der Rechtssicherheit?

Am 05.04.2017 sind die seit 2014 diskutierten Änderungen des Insolvenzanfechtungsrechts in Kraft getreten. Ziel der Reform war es, Rechtsunsicherheiten insbesondere bei der Anwendung der Vorschrift des § 133 InsO (Vorsatzanfechtung mit 10 Jahresfrist) zu beseitigen.

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