Rechtsanwalt Dirk Möller

Steckbrief

  • Fachanwalt für Medizinrecht
  • geboren 1960 in Mülheim an der Ruhr
  • Studium der Rechtswissenschaften in Münster und Köln
  • Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Rechtsanwälte im Medizinrecht e.V.
  • Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht im DAV
  • Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Baurecht im DAV
  • Sprachen: Deutsch, Englisch

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Sie haben Fragen zu den Rechtsgebieten von Herrn Möller? Was wird eine Beratung oder Vertretung kosten?

"Patienten sind bei der Durchsetzung ihrer Rechte nicht allein!"

Wer sich in ärztliche Behandlung begeben muss, legt seine Gesundheit in die Hände eines Fremden. Die reguläre Heilbehandlung beim Hausarzt ist dabei für den Behandler ähnlich Routine, wie eine intensivmedizinische Operation für einen geschulten Chirurgen - für den Patienten stellt der Arzt- oder Krankenhausbesuch aber stets eine Ausnahmesituation dar.

Unterläuft dem Arzt bei der Behandlung ein Fehler und erleidet der Patient dadurch Nachteile, so stellt sich schnell die Frage eines juristischen Nachspiels - der sogenannten Arzthaftung:
Ersatz für einen erlittenen Schaden (Verdienstausfall, Arbeitsunfähigkeit, Notwendigkeit des behindertengerechten Umbaus der Wohnung etc.) und Schmerzensgeld kann hier für die aufgetretenen Komplikationen im Raum stehen, wenn dem Behandler ein Fehler bei der Aufklärung über die Risiken der Behandlung oder aber ein Fehlverhalten bei der Behandlung selbst vorgeworfen werden kann.

In diesem Themenkomplex bewegt sich die Arbeit des Fachanwalts für Medizinrecht: Durch eine gesonderte Ausbildung und nachgewiesene Sachkunde sind sie auf den Nachweis solcher Fehler geschult und kennen sich mit der besonderen Materie des Medizinrechts detailliert aus, um ihren Mandanten die bestmögliche Beratung und Vertretung zu gewährleisten.

Als Fachanwalt für Medizinrecht seit 2006 stehe ich Patienten bei der Durchsetzung ihrer Rechte aus fehlerhafter ärztlicher Behandlung bei.

Veröffentlichungen von Dirk Möller

Neues vom BGH: Tierärzte können nun leichter wegen grober Behandlungsfehler haftbar gemacht werden

Fehler von Ärzten haben nicht nur in der Humanmedizin, sondern auch in der Veterinärmedizin oftmals schlimme Folgen. Dies zeigt auch ein Fall, den jetzt der Bundesgerichtshof zu entscheiden hatte (Az.: VI ZR 247/15): Eine Pferdezüchterin rief ihren Tierarzt, da ihr Deckhengst eine Wunde am Bein hatte. Der Tierarzt untersuchte das Tier, versorgte die Wunde, nahm aber keine weiteren Untersuchungen vor. Eine mögliche Knochenfissur zog er nicht in Betracht. Fehlerhafterweise verordnete er nur zwei Tage Schonung des Tieres, obwohl der Knochenriss komplette Ruhe zur Heilung gefordert hätte. Es kam wie es kommen musste: Kurze Zeit später entwickelte sich die vom Tierarzt nicht bedachte Fissur zu einem kompletten Bruch des Knochens, der wertvolle Hengst musste infolgedessen eingeschläfert werden.

Lipödem, Liposuktion und Krankenkassen - Änderung der Rechtsprechung in Sicht? Oder: Das lange Warten auf das Bundessozialgericht

Im Juli 2015 hatten wir einen Artikel zu einer Entscheidung des Sozialgerichts Dresden vom 13.03.2015 (Az. S 47 KR 541/11) veröffentlicht, in der das Gericht eine gesetzliche Krankenkasse zur Übernahme der Kosten für eine stationär durchzuführende Liposuktion (Fettabsaugung) verurteilt hatte.
Anders als bei neuen Behandlungsmethoden im ambulanten Bereich, seien, so das SG Dresden, im stationären Bereich neue Behandlungsmethoden grundsätzlich zugelassen, solange sie nicht durch den gemeinsamen Bundesausschuss negativ beurteilt wurden und der Nutzen der Methode durch wissenschaftliche Studien belegt sei.

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