Rechtsanwalt Frank Brüne

Steckbrief

  • zugleich Steuerberater
  • Fachanwalt für Verkehrsrecht
  • geb. 1956 in Wuppertal
  • Studium der Rechtswissenschaften in Bochum
  • Mitglied in den Arbeitsgemeinschaften Verkehrsrecht, Mietrecht und Immobilienrecht des DAV
  • Sprachen: Deutsch, Englisch

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Sie haben Fragen zu den Rechtsgebieten von Herrn Brüne? Was wird eine Beratung oder Vertretung kosten?

"Es ist selten zu früh, aber oft zu spät für eine anwaltliche Beratung."

Eigentlich eine fast schon banale Weisheit. Dennoch ist in der anwaltlichen Praxis immer wieder zu beobachten, dass anwaltlicher Rat oft erst dann eingeholt wird, wenn es ohnehin schon fast zu spät ist. Ist der Arbeits- oder Kaufvertrag schon unterschrieben, kann es oft schon zu spät sein, wichtige Dinge zu beachten. Oder noch schlimmer: Ist eine gesetzliche Frist erst einmal abgelaufen, kommt oft jede Hilfe zu spät.

Der Grund liegt sicherlich oft darin, dass die Anwaltskosten gescheut werden. Diese Angst ist aber unbegründet, denn diese Kosten sind durchaus kalkulierbar! Natürlich kostet ein Anwalt in der Regel Geld. Trotzdem kann diese Investition sehr oft weitaus höhere Kosten und Ärger vermeiden!

Wenn aber der Ärger schon ins Haus steht, der Unfall geschehen ist, die Klage/der Mahnbescheid zugestellt wurde oder die Ladung zur Vernehmung vorliegt, spätestens dann ist sofortige anwaltliche Unterstützung erforderlich! Wichtig ist, dass diese Hilfe kommt bevor Fristen versäumt oder eigene Schritte eingeleitet werden. Gerade eigene Schritte führen oft zu ungewollten Nachteilen, die dann nicht oder nur mit großen Mühen wieder ausgeräumt werden können.

Gerade Verkehrsunfälle, die auf den ersten Blick „völlig eindeutig“ durch den Unfallgegner verursacht scheinen, sind besonders gefährlich. Die Erfahrung zeigt immer wieder, dass die Unfallgegner und vor allem die Versicherer sehr erfinderisch sind, wenn es darum geht, berechtigte Ansprüche abzuwehren oder zu verschleppen. Sicherlich bieten auch viele Kfz-Werkstätten ihren Kunden an, nicht nur das Auto zu reparieren, sondern sich gleichzeitig auch um deren Schadensersatzansprüche zu kümmern. Das klingt zunächst verlockend, aus anwaltlicher Sicht ist aber fast immer davon abzuraten! Nicht ohne guten Grund kümmern wir uns auch ausschließlich um die rechtliche Seite des Unfallgeschehens und bieten keine Reparaturleistung an. Die vermeintliche Ersparnis wird gerade hier oft sehr teuer bezahlt. Hinzu kommt, dass bei unverschuldeten Unfällen die Anwaltskosten durch den Unfallgegner zu erstatten sind, der Mandant in der Regel also gar nichts bezahlen muss.

Anwaltlicher Rat ist also in erster Linie gut, aber nicht teuer.

Veröffentlichungen von Frank Brüne

Unfall auf Parkplatz: Es kommt darauf an, wer zuerst steht!

Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat einmal mehr Licht ins Dunkel der Frage gebracht, wer überwiegend haftet, wenn zwei aus Parkbuchten rückwärts ausparkende Fahrzeuge durch einen Zusammenstoß beschädigt werden. In einer aktuellen Entscheidung (Az. VI ZR 6/15) hielten die Richter fest, dass denjenigen, der beweisen kann, dass sein Fahrzeug im Zeitpunkt des Unfalls bewegungslos stand, nur eine geringe Mitschuld an dem Unfall trifft.

Darf der Anteil des Arbeitslohns an der Handwerkerrechnung geschätzt werden?

Es ist nicht neu und dennoch wissen es viele Verbraucher nicht: Für Handwerks- und haushaltsnahe Dienstleistungen gelten für den Verbraucher vorteilhafte Steuerermäßigungen. Dabei ist jedoch nur die Arbeitszeit steuerlich begünstigt. Doch was ist, wenn die Arbeitskosten in der Rechnung nicht einzeln aufgeführt sind? Dann darf man diese Kosten als Steuerzahlender eben schätzen. Das sieht inzwischen nicht nur der Bundesfinanzhof (BFH) so.

Rentenerhöhung zum 01.07.2017: Für wen besteht dann eine Einkommensteuerpflicht?

Bald ist es wieder so weit: Zum 1. Juli 2017 werden die Renten in Deutschland erneut erhöht. In Westdeutschland um 1,9 % und in Ostdeutschland um 3,59 %. Schon bei der Erhöhung im Juli des vergangenen Jahres wiesen wir darauf hin, dass sich die Freude über den Mehrbetrag bei den Renteneinkünften für viele Rentner alsbald in Ärger wandeln könnte: Durch die Erhöhung besteht in vielen Fällen die Gefahr, dass die Rente durch die Steigerung nun einkommensteuerpflichtig ist, eine Steuererklärung abgegeben werden muss und Nachzahlungen durch das Finanzamt gefordert werden.

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