Ehevertrag

Wenn die Hochzeitsglocken läuten, denken die wenigsten Verliebten daran, die Rechtsfolgen einer Eheschließung nicht nur dem Gesetz zu überlassen, sondern individuelle Regelungen mit dem Ehepartner hierüber zu treffen.

Dabei wäre dies in manchen Fällen sogar dringend notwendig, da die gesetzlichen Regelungen eben nicht auf alle Ehen passen. So hängt beispielsweise die Frage, ob die Eheleute einander Unterhalt schulden wollen, ob sie den in der Ehe hinzuerworbenen Zugewinn ausgleichen möchten oder ob Rentenansprüche im Falle einer Scheidung zu teilen sind, sehr stark von den individuellen Verhältnissen der jeweiligen Eheleute ab. Was für junge Eheleute mit Kinderwunsch notwendig ist, kann für ältere, kinderlose Ehepaare überflüssig oder gar nachteilig sein. Daher ist vor Eheschließung stets zu prüfen, ob ehevertragliche Regelungen beispielsweise zum Güterstand oder zur Frage eines nachehelichen Unterhaltsanspruchs ratsam oder notwendig sind.

In vielen Fällen genügt hier schon eine Erstberatung bei einem Fachanwalt für Familienrecht, um die junge Ehe jedenfalls in rechtlicher Hinsicht auf sichere Füße zu stellen.

Aktuelles im Rechtsbereich "Familie & Erben":

Nach Trennung: Wer zahlt die Miete der gemeinsamen Wohnung bis zur Kündigung?

Nach einer Trennung stehen viele Umbrüche an. Nicht selten sind auch Umzüge erforderlich, damit alle zufrieden sind und die Mieten der getrennten Haushalte finanziell abgedeckt werden können. Doch die Kündigungsfristen der alten Wohnung oder des Hauses sind dennoch einzuhalten, sodass zumindest für ein paar Monate nach der Trennung noch die Miete für die einst gemeinsam genutzte Wohnung bezahlt werden muss.

Getrennt lebende Eltern haben Anspruch auf die gleiche Zeit mit dem Kind – allerdings nur unter einer Voraussetzung

Das sogenannte „Wechselmodell“, welches die abwechselnde Betreuung eines Kindes ermöglicht, kann nun auch gegen den Willen des anderen Partners durchgesetzt werden – sofern das Wohl des Kindes nicht darunter leidet. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) neulich entschieden (Az. XII ZB 601/15).

Problemfall Vererben in einer Patchwork-Familie: Wie ungerecht das geltende Erbrecht ist und wie man vorbeugen kann

Patchwork-Familien sind eines des markantesten Merkmale, die das moderne Familienbild des 21. Jahrhunderts mit sich bringt. Und sie werden immer häufiger: Mittlerweile sind fast 15% aller Familien, die in Deutschland leben, sogenannte Patchwork-Familien. Doch das in die Jahre gekommene Erbrecht orientiert sich am klassischen Familienbild und ist auf derartige neue Familienformen nicht eingestellt. Das kann für eine Patchwork-Familie mithin problematisch werden.

Unsere Paketangebote für Sie:

Zum Angebot
Zum Angebot

Ihre Ansprechpartner:

Andreas Jäger

Rechtsanwalt und Mediator, Fachanwalt für Familienrecht, Fachanwalt für Erbrecht

0202 245 67 0

zum Portrait

Oliver Schöning

Rechtsanwalt, Fachanwalt Familienrecht, Fachanwalt Miet- und Wohnungseigentumsrecht

0202 24567 0

zum Portrait

Aktuelle Rechtsinformationen per GKS-Newsletter - alle zwei Monate neu!

Kontakt