Unterhalt

Unter Ehegattenunterhalt verstehen die Juristen den Anspruch der Ehegatten vor Ehescheidung. Man nennt diesen Anspruch auch Trennungsunterhalt.
Ab der Scheidung schulden die geschiedenen Eheleute einander sog. Scheidungsunterhalt oder Nachehelichenunterhalt. Dieser ist von besonderen Voraussetzungen abhängig, wie beispielsweise Krankheit, Alter oder Arbeitslosigkeit.

Auch die Kinder haben einen Unterhaltsanspruch gegenüber dem Elternteil, der keine Betreuung leistet. Lebt also beispielsweise das Kind bei der Mutter, so hat das Kind einen Unterhaltsanspruch gegenüber dem Vater. Die Höhe des Unterhaltsanspruchs ergibt sich aus der Düsseldorfer Tabelle.
Sobald das Kind volljährig ist, richtet sich der Barunterhaltsanspruch gegen beide Eltern, unabhängig davon, wo das Kind lebt.

Während sich die Höhe der Unterhaltszahlungen bei dem Kindesunterhalt in der Regel recht einfach durch einen Blick in die Düsseldorfer Tabelle ermitteln lässt, stellt sich die Unterhaltsberechnung zwischen getrenntlebenden oder geschiedenen Eheleuten meist sehr viel komplexer dar. Hier sind genaue Sachverhaltsdaten erforderlich, um eine korrekte Unterhaltsberechnung zu erstellen.

Gerne übernehmen unsere erfahrenen Fachanwälte für Sie die Berechnung und Durchsetzung berechtigter Unterhaltsansprüche. Schreiben Sie uns an, um sich über die Kosten und die Unterlagen, die wir von Ihnen zur Berechnung benötigen, zu informieren.

Aktuelles im Rechtsbereich "Familie & Erben":

Nach Trennung: Wer zahlt die Miete der gemeinsamen Wohnung bis zur Kündigung?

Nach einer Trennung stehen viele Umbrüche an. Nicht selten sind auch Umzüge erforderlich, damit alle zufrieden sind und die Mieten der getrennten Haushalte finanziell abgedeckt werden können. Doch die Kündigungsfristen der alten Wohnung oder des Hauses sind dennoch einzuhalten, sodass zumindest für ein paar Monate nach der Trennung noch die Miete für die einst gemeinsam genutzte Wohnung bezahlt werden muss.

Getrennt lebende Eltern haben Anspruch auf die gleiche Zeit mit dem Kind – allerdings nur unter einer Voraussetzung

Das sogenannte „Wechselmodell“, welches die abwechselnde Betreuung eines Kindes ermöglicht, kann nun auch gegen den Willen des anderen Partners durchgesetzt werden – sofern das Wohl des Kindes nicht darunter leidet. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) neulich entschieden (Az. XII ZB 601/15).

Problemfall Vererben in einer Patchwork-Familie: Wie ungerecht das geltende Erbrecht ist und wie man vorbeugen kann

Patchwork-Familien sind eines des markantesten Merkmale, die das moderne Familienbild des 21. Jahrhunderts mit sich bringt. Und sie werden immer häufiger: Mittlerweile sind fast 15% aller Familien, die in Deutschland leben, sogenannte Patchwork-Familien. Doch das in die Jahre gekommene Erbrecht orientiert sich am klassischen Familienbild und ist auf derartige neue Familienformen nicht eingestellt. Das kann für eine Patchwork-Familie mithin problematisch werden.

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