Scheidung & Scheidungsfolgen

Die Scheidung ist grundsätzlich erst dann zulässig, wenn das sog. Trennungsjahr abgelaufen ist. Die Eheleute müssen also zunächst 1 Jahr dauerhaft voneinander getrennt gelebt haben, bevor die Scheidung eingereicht werden kann. Vorher wäre ein Ehescheidungsantrag nur ausnahmsweise zulässig.

Im Falle einer einvernehmlichen Scheidung ist mit einer Verfahrensdauer von etwa vier Monaten zu rechnen. Dies setzt allerdings voraus, dass sich die Eheleute über die wesentlichen Scheidungsfolgen, wie Unterhalt, Zugewinnausgleich, Sorge- und Umgangsrecht sowie die Verteilung des Hausrates einig sind.

Unsere erfahrenen Fachanwälte unterstützen unsere Mandanten sowohl bei der Vorbereitung und der Stellung eines Scheidungsantrages als auch bei Streitigkeiten rund um die Folgen einer Scheidung.

Aktuelles im Rechtsbereich "Familie & Erben":

Vorsicht: Beim Antrag auf Elternzeit sind viele arbeitsrechtliche Hürden zu beachten

Viele Eltern möchten sich nach der Geburt ihres Kindes eine Auszeit vom Beruf nehmen, um voll und ganz für ihren Nachwuchs da sein. Allerdings muss dafür vorher ein wirksamer Antrag beim Arbeitgeber gestellt werden. Beabsichtigt ein Elternteil die Inanspruchnahme von Elternzeit innerhalb der ersten drei Lebensjahre des Kindes, so muss spätestens sieben Wochen vor Beginn des Eintrittsdatums in die arbeitsfreie Zeit ein korrekter Antrag gestellt werden. Das Bundesarbeitsgericht hat am 10.05.2016, 9 AZR 145/15 entschieden, dass dieser Antrag sehr strengen Schriftformerfordernissen genügen muss.

Keine Restschuldbefreiung für Unterhaltschulden? Warum Unterhaltspflichtige ihren Unterhaltstitel bei Änderung ihrer finanziellen Verhältnisse zeitnah abändern sollten

Das Amtsgericht Hannover hat sich am 28.09.2015 (Az.: 909 IK 1072/15) mit Verbindlichkeiten aus gesetzlichem Unterhalt beschäftigt. Die Richter entschieden, dass Unterhaltsforderungen schon dann aus der Restschuldbefreiung ausgeschlossen sind, wenn allein die Zahlung des Unterhalts unterlassen wurde. Das heißt, dass die bloße Nichtzahlung sowohl die gesetzlich vorgeschriebene Pflichtwidrigkeit als auch den Vorsatz indiziert und diesbezüglich keine Restschuldbefreiung erfolgt.

Nach Trennung: Wer zahlt die Miete der gemeinsamen Wohnung bis zur Kündigung?

Nach einer Trennung stehen viele Umbrüche an. Nicht selten sind auch Umzüge erforderlich, damit alle zufrieden sind und die Mieten der getrennten Haushalte finanziell abgedeckt werden können. Doch die Kündigungsfristen der alten Wohnung oder des Hauses sind dennoch einzuhalten, sodass zumindest für ein paar Monate nach der Trennung noch die Miete für die einst gemeinsam genutzte Wohnung bezahlt werden muss.

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