Nachbarschaftsstreit

Mit Niemandem streitet man sich so gerne, wie mit seinen Nachbarn. Gleichzeitig gibt es aber auch kaum einen nervenaufreibenderen Streit - außer vielleicht noch den mit dem eigenen Ehepartner.

Sowohl für das Verhältnis zwischen Mietern untereinander, als auch für das Verhältnis von Grundstückseigentümern gibt es zahlreiche gesetzliche Regelungen. So ist zum Beispiel im Nachbarschaftsgesetz für Nordrhein-Westfalen genau geregelt, welche Abstände Pflanzen zur Grenze des Nachbarn haben müssen, ob der eine das Grundstück des anderen für zwingende Reparaturarbeiten betreten darf oder wie und mit welchen Kosten zum Beispiel die Errichtung eines  gemeinsamen Zaunes  auf der Grundstücksgrenze verlangt werden kann. Auch das BGB enthält zahlreiche Regelungen zum Nachbarschaftsrecht, so zum Beispiel das Recht, herüberwachsende Äste und Wurzeln abschneiden zu dürfen.

Wichtig ist, Eskalationen zu vermeiden. Oft hilft ein klärendes Gespräch, bei dem auch die Wünsche des anderen respektiert werden, um langjährige, aufreibende Rechtstreitigkeiten zu vermeiden.

Lässt sich allerdings kein Kompromiss erzielen, so sollte schnell gehandelt werden. Vor Einleitung eines Klageverfahrens ist es in den meisten Nachbarschaftsstreitigkeiten zwingend erforderlich, ein Schlichtungsverfahren vor dem örtlich zuständigen Schiedsmann oder der örtlich zuständigen Schiedsfrau durchzuführen. Lassen Sie sich beraten und vertreten, damit Sie im Nachbarschaftsstreit nicht den Kürzeren ziehen.

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