Steuern

Kaum ein Rechtsgebiet weist ein größeres und vor allem sich stets änderndes Regelwerk auf, wie das Steuerrecht. Nicht umsonst wird behauptet, dass 75% der steuerrechtlichen Weltliteratur auf Deutsch verfasst ist. Dies engt den Handlungs- und Finanzspielraum für Unternehmer und Private zwar schnell ein, allerdings machen allzu oft gerade Privatleute keinen Gebrauch von der Möglichkeit, eine Steuererklärung abzugeben. Dieser Fall birgt jedoch genauso viele Risiken wie die Abgabe einer nur unzureichenden oder falschen Steuererklärung: Insolvenzrechtliche oder gar steuerstrafrechtliche Verfahren können schnell die Folge sein.

Umsichtiges Planen, strategisches Vorgehen und optimales Gestalten innerhalb des vorgegebenen Steuerrahmens sind daher unerlässlich. Die Unterstützung hierin sehen wir als unsere Aufgabe an, welcher wir in enger Zusammenarbeit mit unseren Steuerberatern als Kooperationspartner nachkommen.

Relevante Themen:

Aktuelles aus dem Rechtsbereich "Steuern":

Darf der Anteil des Arbeitslohns an der Handwerkerrechnung geschätzt werden?

Es ist nicht neu und dennoch wissen es viele Verbraucher nicht: Für Handwerks- und haushaltsnahe Dienstleistungen gelten für den Verbraucher vorteilhafte Steuerermäßigungen. Dabei ist jedoch nur die Arbeitszeit steuerlich begünstigt. Doch was ist, wenn die Arbeitskosten in der Rechnung nicht einzeln aufgeführt sind? Dann darf man diese Kosten als Steuerzahlender eben schätzen. Das sieht inzwischen nicht nur der Bundesfinanzhof (BFH) so.

Rentenerhöhung zum 01.07.2017: Für wen besteht dann eine Einkommensteuerpflicht?

Bald ist es wieder so weit: Zum 1. Juli 2017 werden die Renten in Deutschland erneut erhöht. In Westdeutschland um 1,9 % und in Ostdeutschland um 3,59 %. Schon bei der Erhöhung im Juli des vergangenen Jahres wiesen wir darauf hin, dass sich die Freude über den Mehrbetrag bei den Renteneinkünften für viele Rentner alsbald in Ärger wandeln könnte: Durch die Erhöhung besteht in vielen Fällen die Gefahr, dass die Rente durch die Steigerung nun einkommensteuerpflichtig ist, eine Steuererklärung abgegeben werden muss und Nachzahlungen durch das Finanzamt gefordert werden.

Banken müssen Kontoinformationen über Ländergrenzen hinweg an das Bundeszentralamt für Steuern weitergeben

Eine erneute Maßnahme zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung: Deutschland will in Zukunft weltweit mit 87 Ländern und deren Finanzinstituten zusammenarbeiten und Informationen über Kontobewegungen sammeln und überprüfen. So soll schneller auffallen, wenn jemand seine Steuererklärung nicht richtig oder nur unvollständig anfertigt.

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Frank Brüne

Rechtsanwalt und Steuerberater, Fachanwalt für Verkehrsrecht

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