Steuern

Kaum ein Rechtsgebiet weist ein größeres und vor allem sich stets änderndes Regelwerk auf, wie das Steuerrecht. Nicht umsonst wird behauptet, dass 75% der steuerrechtlichen Weltliteratur auf Deutsch verfasst ist. Dies engt den Handlungs- und Finanzspielraum für Unternehmer und Private zwar schnell ein, allerdings machen allzu oft gerade Privatleute keinen Gebrauch von der Möglichkeit, eine Steuererklärung abzugeben. Dieser Fall birgt jedoch genauso viele Risiken wie die Abgabe einer nur unzureichenden oder falschen Steuererklärung: Insolvenzrechtliche oder gar steuerstrafrechtliche Verfahren können schnell die Folge sein.

Umsichtiges Planen, strategisches Vorgehen und optimales Gestalten innerhalb des vorgegebenen Steuerrahmens sind daher unerlässlich. Die Unterstützung hierin sehen wir als unsere Aufgabe an, welcher wir in enger Zusammenarbeit mit unseren Steuerberatern als Kooperationspartner nachkommen.

Relevante Themen:

Aktuelles aus dem Rechtsbereich "Steuern":

Darf der Anteil des Arbeitslohns an der Handwerkerrechnung geschätzt werden?

Es ist nicht neu und dennoch wissen es viele Verbraucher nicht: Für Handwerks- und haushaltsnahe Dienstleistungen gelten für den Verbraucher vorteilhafte Steuerermäßigungen. Dabei ist jedoch nur die Arbeitszeit steuerlich begünstigt. Doch was ist, wenn die Arbeitskosten in der Rechnung nicht einzeln aufgeführt sind? Dann darf man diese Kosten als Steuerzahlender eben schätzen. Das sieht inzwischen nicht nur der Bundesfinanzhof (BFH) so.

Wie man die berufliche Nutzung eines Arbeitszimmers zuhause bei mehreren Steuerpflichtigen zugleich geltend machen kann

Nutzen mehrere Personen den häuslichen Arbeitsplatz, so können die Aufwendungen dafür je nach Anzahl der Arbeitenden mehrmals von der Steuer abgesetzt werden. Die Vergünstigung richtet sich damit nach der Anzahl der Personen und nicht – wie bisher angenommen – nach der Anzahl der Arbeitsräume. Das hat der Bundesfinanzhof nun mit Urteil vom 15.12.2016 entschieden (Az.: VI R 53/12).

Banken müssen Kontoinformationen über Ländergrenzen hinweg an das Bundeszentralamt für Steuern weitergeben

Eine erneute Maßnahme zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung: Deutschland will in Zukunft weltweit mit 87 Ländern und deren Finanzinstituten zusammenarbeiten und Informationen über Kontobewegungen sammeln und überprüfen. So soll schneller auffallen, wenn jemand seine Steuererklärung nicht richtig oder nur unvollständig anfertigt.

Ihr Ansprechpartner:

Frank Brüne

Rechtsanwalt

0202 245 67 0

zum Portrait

Aktuelle Rechtsinformationen per GKS-Newsletter - alle zwei Monate neu!

Unsere Website verwendet Cookies, um die Website und deren Inhalte zu verbessern und unseren Nutzern den bestmöglichen Service bieten zu können. Indem Sie auf 'Akzeptieren' klicken, willigen Sie in die Verwendung von Cookies und des Webanalysetools Google Analytics ein. Ihre Einwilligung ist freiwillig und Sie können diese jederzeit widerrufen. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Kontakt