Rechtsanwalt Tim Geißler

Steckbrief

  • Fachanwalt für Strafrecht
  • geboren 1971 in Solingen
  • Studium der Rechtswissenschaften in Bonn
  • Sprachen: Deutsch, Englisch

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Sie haben Fragen zu den Rechtsgebieten von Herrn Geißler? Was wird eine Beratung oder Vertretung kosten?

"Ich sage nichts ohne meinen Anwalt."

Gerade im Bereich des Strafrechts, in dem nahezu jede Entscheidung des Gerichts oder der Verfolgungsbehörde unmittelbare Auswirkung auf die persönliche Freiheit oder das Vermögen des Beschuldigten hat, ist eine schnelle, flexible und sachkundige Verteidigung durch einen Strafverteidiger erforderlich. Eine qualifizierte Verteidigung beginnt nicht erst im Gerichtssaal, sondern weitaus früher.

Das größte Spektrum an Verteidigungsmitteln steht dem Strafverteidiger dann zu, wenn sich der Mandant gegenüber der Polizei zur Sache selbst nicht eingelassen hat. Hier gilt der aus dem Fernsehen bekannt Satz: "Ich sage nichts ohne meinen Anwalt!"

Vor einer Einlassung ist auf jeden Fall der Aktenbestand nebst der jeweiligen Beweise zu überprüfen. Erst dann kann beurteilt werden, ob eine Einlassung durch den Beschuldigten sinnvoll ist oder nicht. Insbesondere bei Verfahren mit komplexen Sachverhalten oder umfangreichen Ermittlungsergebnissen wie z. B. bei Telefonüberwachungen, Observationen und dergleichen ist eine Überprüfung der Rechtmäßigkeit der Beweisermittlung und der Beweisergebnisse durch den Strafverteidiger erforderlich.

Ebenso ist es wichtig, dass der Strafverteidiger auf die jeweilige Verfahrenssituation spontan reagiert. Bei Verhaftungen, richterlichen Vorführungen, Haftprüfungen oder auch Hausdurchsuchungen sollte der Verteidiger anwesend sein, um die Rechte seines Mandanten zu wahren. Sowohl im Vorverfahren als auch in der Hauptverhandlung sind fundierte Kenntnisse des Strafprozessrechts erforderlich, um das Ergebnis des Verfahrens für den Mandanten so positiv wie möglich zu gestalten.

Wie das Strafrecht und das Recht der Ordnungswidrigkeiten setzt auch das Führerscheinrecht, insbesondere in Fällen der Entziehung der Fahrerlaubnis oder der Wiedererteilung unter Auflage einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU), fundierte Fachkenntnisse voraus. Auch hier ist anzuraten, einen auf dieses Gebiet spezialisierten Anwalt zu konsultieren. Die Fahrerlaubnis und auch der Führerschein sind derzeit mit die wichtigsten Wirtschaftsgüter im allgemeinen Berufsleben. Sie sind nahezu für jedermann unverzichtbar, um sich Flexibilität und Mobilität zu erhalten.

Bei meiner Tätigkeit im Bereich des gewerblichen Rechtsschutzes ist – genau wie im Strafrecht – eine sehr weitsichtige Beratung unabdingbar. Schon relativ geringe Rechtsverletzungen können hohe finanzielle Folgen für die Betroffenen haben, so dass den Beratenden hier eine besondere Verantwortung trifft."


Veröffentlichungen:

  • LG Karlsruhe: Akteneinsicht in Filesharing-Verfahren nur bei Rechtsverletzungen im gewerblichen Ausmaß
  • MMR 2010, 68f. (zusammen mit Jüngel und Linden)
  • Der neue Auskunftsanspruch aus § 101 UrhG unter Berücksichtigung der bisherigen Rechtsprechung
  • MMR 2008, 787 ff. (zusammen mit Jüngel)

 

 

Veröffentlichungen von Tim Geißler

Wuppertals neue „Super-Blitzer“: Sind die Messergebnisse der neuen Geräte an der Parkstraße, der B7 und der Hahnerberger Straße verwertbar?

Es gibt sie erst seit wenigen Wochen und doch prägen sie das Stadtbild Wuppertals zumindest für Autofahrer schon deutlich: Die neuen Blitzer auf der Parkstraße/Erbschlöer Straße in Ronsdorf, der Hahnerbergerstraße/Theishaner Straße in Cronenberg und der B7 am Robert Daum-Platz in Elberfeld. Tückisch bei Wuppertals neuen Messgeräten (PoliScan Speed der Firma Vitronic), welche durch die charakteristischen Säulen mit eingelassenen Glasringen zu erkennen sind, ist vor allem, dass diese nun nicht nur, wie bisher, Rotlichtverstöße ahnden sollen, sondern auch gleichzeitig Geschwindigkeitsmessungen durchführen.

Wichtiger Erfolg: Gericht lässt Blitzer auf der A3 bei Mettmann/Hilden genauer überprüfen

Bereits in der vergangenen Woche berichteten wir, dass unabhängige Sachverständige in einem uns vorliegenden Gutachten eine Vielzahl möglicher Fehlerquellen des neuen TraffiStar S350 in der Baustelle der Autobahn A3 bei Mettmann/Hilden gefunden hatten. Am 29.07.2016 war es dann soweit: In einem ersten Verhandlungstermin um eine Messung mit diesem Gerät konnten wir als erste Anwälte überhaupt mit Erfolg einen konkreten Messfehler des Gerätes aufdecken und rügen. Zugleich ist dieses Verfahren das erste, in dem ein gerichtlich bestellter Sachverständiger ein Gutachten erstatten muss.

Gutachter bestätigt „technisch nicht verwertbare Messergebnisse“ bei der Rotlichtüberwachung Viehhofstraße/Südstraße. Neues Gutachten belegt Serienfehler.

Gutachter bestätigt „technisch nicht verwertbare Messergebnisse“ bei der Rotlichtüberwachung Viehhofstraße/Südstraße. Neues Gutachten belegt Serienfehler.

Herr Rechtsanwalt Tim Geißler verteidigt einen Betroffenen in einem Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen eines qualifizierten Rotlichtverstoßes an der Viehhofstraße/Südstraße. Das gerichtliche Aktenzeichen des Amtsgerichts Wuppertal lautet 10 OWi-723 Js 297/16-13/16.

Die Verteidigung hatte eine Unverwertbarkeit der Messung gerügt und Messfehler durch Beweisantrag unter Beweis gestellt.

WDR: Neuer Beitrag zum Blitzer auf der A3 - Kreis Mettmann ignoriert Urteil des AG Kassel

Der Streit um den Blitzer auf der A3 bei Mettmann/Hilden geht in die nächste Runde. Nachdem das Amtsgericht Kassel einen Blitzer des gleichen Typs kürzlich einen Betroffenen in einem Ordnungswidrigkeiten freigesprochen hatte, besteht gute Hoffnung, dass diese Rechtsprechung auch auf das Gerät auf der A3 übertragen werden kann.

Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) hat dies zum Anlass genommen, in seiner Servicezeit vom 15.11.2016 unseren Rechtsanwalt Tim Geißler, der federführend in NRW gegen das Gerät auf der A3 vorgeht, zu interviewen.

Neuer Blitzer auf der A52 bei Essen – darf die Stadt dort überhaupt mobil messen?

Seit dem 17.11.2016 steht auf der A52 in Essen, zwischen den Abfahrten Kettwig und Rüttenscheid ein futuristisch aussehender Blitzer, der kurzum in Betrieb genommen werden soll. Die Stadt Essen, welche den Blitzer laut einem Bericht der WAZ betreibt, möchte offenbar bis Sommer 2017 die Sicherheit in der dortigen Baustelle gewährleisten, in der derzeit nur Tempo 80 erlaubt ist.
Bei der gut getarnten Anlage handelt es sich um den so genannten „Enforcement Trailer“ der Firma Vitronic.

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