Rechtsanwalt Andreas Jäger

Steckbrief

  • Mediator
  • Fachanwalt für Erbrecht
  • Fachanwalt für Familienrecht
  • geboren 1967 in Krefeld
  • Studium der Rechtswissenschaften in Bonn
  • Mitglied im DVEV (Deutsche Vereinigung für Erbrecht und Vermögensnachfolge e.V.)
  • Sprachen: Deutsch, Englisch
  • Absolvierter Fachlehrgang „Zertifizierter Testamentsvollstrecker (AGT)“ nach den Regelungen der Deutschen Vereinigung für Erbrecht und Vermögensnachfolge e.V. (DVEV) in Köln

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Sie haben Fragen zu den Rechtsgebieten von Herrn Jäger? Was wird eine Beratung oder Vertretung kosten?

"Vorausschauende und zielstrebige Beratung vermeidet hohe Prozesskosten."

Die Notwendigkeit fachkompetenter Beratung zeigt sich auf dem Gebiet des Ehe- und Familienrechts in besonderem Maße. Denn wie in keinem anderen Rechtsgebiet sind hier die Auswirkungen für den Mandanten besonders einschneidend. Hinzu kommt, dass die Komplexität der rechtlichen Auswirkungen einer Ehescheidung eine Spezialisierung anwaltlicher Tätigkeit erfordert. Eine fachanwaltliche Ausrichtung ist daher in jedem Falle anzuraten.

Denn sind die Hochzeitsglocken längst verklungen und die einst glücklichen Eheleute trennungs- und möglicherweise auch scheidungsbereit, so sind umfassende Regelungen für Gegenwart und Zukunft notwendig. Haben die Eheleute keinen Ehevertrag geschlossen, so ist mit Fantasie und präziser Kenntnis der Gesetzeslage und der hierzu ergangenen Rechtsprechung ein umfassendes Lösungskonzept für den Mandanten zu erstellen. Dies betrifft insbesondere die Gebiete Sorge- und Umgangsrecht für gemeinschaftliche Kinder, Regelung von Unterhaltsfragen sowohl für Kinder, als auch für getrennt lebende Ehepartner, Teilung des Hausrats, Trennung der Parteien auch in vermögensrechtlicher Hinsicht innerhalb und außerhalb des so genannten Zugewinnausgleichs, Abklärung der versicherungs- und steuerrechtlichen Situation, Zuweisung der Ehewohnung etc.

Sinnvoll ist es, in jedem Fall die genannten Schwerpunkte zu regeln, solange sich beide Ehepartner noch gut verstehen und möglicherweise noch gar nicht an Trennung oder Scheidung denken. Ein Ehevertrag hilft insoweit, dass viele Probleme gar nicht erst entstehen oder jedenfalls wesentlich leichter - und damit häufig auch wesentlich kostengünstiger - zu lösen sind. Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch über Möglichkeiten, Ihre nichteheliche Lebensgemeinschaft oder Ihre Ehe auf eine interessengerechte und ausgewogene vertragliche Grundlage zu stellen.

Sind Sie in der - mehr oder weniger - glücklichen Situation, dass die beabsichtigte Trennung/Scheidung einvernehmlich erfolgen soll, so können Sie Zeit, Geld und Nerven sparen durch den von uns angebotenen Online-Scheidungs-Service www.internetscheidung.de. Dieser Service ermöglicht es Ihnen, ohne zeitaufwändige Anwaltsbesuche die Formalitäten Ihrer Ehescheidung einzuleiten. Liegen uns alle Informationen vor, so können wir für Sie sofort den Scheidungsantrag stellen. In der Regel dauert ein Scheidungsverfahren dann nur wenige Wochen.

Das Erbrecht erfordert ähnlich wie das Familienrecht ein hohes Maß an Fingerspitzengefühl, will man den Mandanten nicht in hohe Kosten treiben. Erbauseinandersetzungen sind nicht nur rechtlich schwierig, sondern zudem äußerst konfliktbeladen und damit aufgrund der zumeist hohen Streitwerte kostenintensiv. Hier ist vorausschauende Beratung im Erbfall gefragt, die konfliktvermeidend und zielstrebig arbeitet. Zielstrebig in diesem Zusammenhang bedeutet, die Erbengemeinschaft, die von vornherein auf Trennung angelegt ist, so zügig und effektiv wie möglich auseinanderzusetzen.

Um das Erreichen dieses Ziels zu erleichtern, kann der Erblasser bereits zu Lebzeiten einiges in die Wege leiten. Eine intelligente Erbfolgeplanung vermeidet spätere Konflikte und schont damit insbesondere den Nachlass. Wer also möchte, dass sein sauer verdientes Vermögen möglichst ungeschmälert, dazu noch steueroptimiert, denjenigen zufließt, die es nach seinem Willen erhalten sollen, sollte sich frühzeitig in anwaltliche Beratung begeben, um eine zielführende Erbfolgeplanung zu erarbeiten.

Wir bieten als besonderen Service für unsere Mandanten im Erbrecht, die aus Wuppertal und Umgebung kommen, ausdrücklich an, dass wir im Bedarfsfall auch zu Ihnen nach Hause, ins Krankenhaus oder ins Pflegeheim kommen, um Fragen einer Erbfolgeplanung oder sonstige Probleme des Erbrechts in aller Ruhe mit Ihnen zu besprechen. Wir wissen nämlich, dass es für viele unserer Mandanten aus unterschiedlichen Gründen nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen möglich ist, uns in unserer Kanzlei aufzusuchen. Jedenfalls diese Sorge können wir Ihnen bereits jetzt nehmen und besuchen Sie gerne. Zögern Sie nicht, uns hierauf anzusprechen.

Veröffentlichungen von Andreas Jäger

Pflichtteil: Erbe muss auf seine Kosten Kontoauszüge der letzten 10 Jahre prüfen

Kommt es nach dem Tode eines Erblassers zwischen einem per Testament eingesetzten Erben und einem Pflichtteilsberechtigten zum Streit über die Höhe des Erbes bzw. Pflichtteils, so ist der Erbe unter anderem dazu verpflichtet, auf seine Kosten die Kontoauszüge des Erblassers auf mögliche Schenkungen bzw. andere Unregelmäßigkeiten innerhalb der letzten 10 Jahre zu überprüfen. Sodann muss der Erbe dem Pflichtteilsberechtigten Auskunft über das Ergebnis dieser Überprüfung geben, wie das Oberlandesgericht Stuttgart (OLG) bereits im Januar 2016 entschied.

„Verstecktes“ Testament: Alte Briefe können Testament beinhalten

Weithin bekannt ist, dass ein Testament in aller Ruhe und der Gewissheit erstellt werden sollte, um für den Fall der Fälle den endgültigen letzten Willen zu bestimmen. Wie wichtig es ist, dass dieser Wille zur letztwilligen Verfügung, der so genannte „Testierwille“, im verfassten Schriftstück tatsächlich auch zum Ausdruck gebracht wird, zeigt ein Sachverhalt, der bereits im März 2016 vor dem Oberlandesgericht München (OLG, Az. 31 Wx 413/15) verhandelt wurde: Dort war die Frage zu klären, ob ein über 40 Jahre alter Brief, in welchem eine „Vollmacht über das Vermögen“ erteilt wurde, als Testament gelten könne.

Nach Trennung: Wer zahlt die Miete der gemeinsamen Wohnung bis zur Kündigung?

Nach einer Trennung stehen viele Umbrüche an. Nicht selten sind auch Umzüge erforderlich, damit alle zufrieden sind und die Mieten der getrennten Haushalte finanziell abgedeckt werden können. Doch die Kündigungsfristen der alten Wohnung oder des Hauses sind dennoch einzuhalten, sodass zumindest für ein paar Monate nach der Trennung noch die Miete für die einst gemeinsam genutzte Wohnung bezahlt werden muss.

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