Scheidung & Scheidungsfolgen

Die Scheidung ist grundsätzlich erst dann zulässig, wenn das sog. Trennungsjahr abgelaufen ist. Die Eheleute müssen also zunächst 1 Jahr dauerhaft voneinander getrennt gelebt haben, bevor die Scheidung eingereicht werden kann. Vorher wäre ein Ehescheidungsantrag nur ausnahmsweise zulässig.

Im Falle einer einvernehmlichen Scheidung ist mit einer Verfahrensdauer von etwa vier Monaten zu rechnen. Dies setzt allerdings voraus, dass sich die Eheleute über die wesentlichen Scheidungsfolgen, wie Unterhalt, Zugewinnausgleich, Sorge- und Umgangsrecht sowie die Verteilung des Hausrates einig sind.

Unsere erfahrenen Fachanwälte unterstützen unsere Mandanten sowohl bei der Vorbereitung und der Stellung eines Scheidungsantrages als auch bei Streitigkeiten rund um die Folgen einer Scheidung.

Aktuelles im Rechtsbereich "Familie & Erben":

Nach Trennung: Wer zahlt die Miete der gemeinsamen Wohnung bis zur Kündigung?

Nach einer Trennung stehen viele Umbrüche an. Nicht selten sind auch Umzüge erforderlich, damit alle zufrieden sind und die Mieten der getrennten Haushalte finanziell abgedeckt werden können. Doch die Kündigungsfristen der alten Wohnung oder des Hauses sind dennoch einzuhalten, sodass zumindest für ein paar Monate nach der Trennung noch die Miete für die einst gemeinsam genutzte Wohnung bezahlt werden muss.

Getrennt lebende Eltern haben Anspruch auf die gleiche Zeit mit dem Kind – allerdings nur unter einer Voraussetzung

Das sogenannte „Wechselmodell“, welches die abwechselnde Betreuung eines Kindes ermöglicht, kann nun auch gegen den Willen des anderen Partners durchgesetzt werden – sofern das Wohl des Kindes nicht darunter leidet. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) neulich entschieden (Az. XII ZB 601/15).

Problemfall Vererben in einer Patchwork-Familie: Wie ungerecht das geltende Erbrecht ist und wie man vorbeugen kann

Patchwork-Familien sind eines des markantesten Merkmale, die das moderne Familienbild des 21. Jahrhunderts mit sich bringt. Und sie werden immer häufiger: Mittlerweile sind fast 15% aller Familien, die in Deutschland leben, sogenannte Patchwork-Familien. Doch das in die Jahre gekommene Erbrecht orientiert sich am klassischen Familienbild und ist auf derartige neue Familienformen nicht eingestellt. Das kann für eine Patchwork-Familie mithin problematisch werden.

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