Kündigung

In der Endphase eines Arbeitsverhältnisses entstehen die häufigsten Konflikte zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Die Fragestellungen lauten:

  • Wie formuliere ich eine Kündigung?
  • Wie lauten die Kündigungsgründe?
  • Sind besondere Kündigungsschutzregeln zu beachten?
  • Hat der Arbeitnehmer einen Anspruch auf Urlaubsabgeltung und ein Zeugnis?
  • Muss eine Abfindung gezahlt werden und wie hoch wird diese sein?

Jeder Einzelaspekt bedarf einer genauen Prüfung. Eine nicht ordnungsgemäße Beendigung des Arbeitsverhältnisses kann für beide Parteien auch finanzielle Nachteile bedeuten.

Will sich ein Arbeitnehmer gegen eine unberechtigte Kündigung zur Wehr setzen, ist er verpflichtet, innerhalb einer Frist von drei Wochen Klage vor dem zuständigen Arbeitsgericht zu erheben. Es wird angeraten, sich im Falle einer Kündigung sofort anwaltlichen Rat einzuholen.

Soweit Sie über eine einschlägige Rechtsschutzversicherung verfügen, übernimmt diese die Kosten für die Interessenvertretung.

Aktuelles im Rechtsbereich "Arbeit & Beruf":

Geschäftsführer aufgepasst: automatische Beendigung des Geschäftsführeramtes bei vorsätzlichen Straftaten

Nicht selten denkt sich ein Geschäftsführer, dass er die finanziellen Probleme seiner GmbH lösen kann und stellt trotz hoher Verbindlichkeiten und dem Wissen, dass eine Zahlungsunfähigkeit seines Unternehmens vorliegt, keinen Insolvenzantrag. Bei Versäumnis der Insolvenzantragsstellung kann der Geschäftsführer jedoch wegen Insolvenzverschleppung sowohl zivilrechtlich als auch strafrechtlich haftbar gemacht werden. Kommt es zu einer Verurteilung wegen einer Vorsatzstraftat, endet das Geschäftsführeramt automatisch.

Vorsicht: Beim Antrag auf Elternzeit sind viele arbeitsrechtliche Hürden zu beachten

Viele Eltern möchten sich nach der Geburt ihres Kindes eine Auszeit vom Beruf nehmen, um voll und ganz für ihren Nachwuchs da sein. Allerdings muss dafür vorher ein wirksamer Antrag beim Arbeitgeber gestellt werden. Beabsichtigt ein Elternteil die Inanspruchnahme von Elternzeit innerhalb der ersten drei Lebensjahre des Kindes, so muss spätestens sieben Wochen vor Beginn des Eintrittsdatums in die arbeitsfreie Zeit ein korrekter Antrag gestellt werden. Das Bundesarbeitsgericht hat am 10.05.2016, 9 AZR 145/15 entschieden, dass dieser Antrag sehr strengen Schriftformerfordernissen genügen muss.

Erhöhung des Mindestlohns ab 2017: 8,84 € die Stunde – was Arbeitgeber beachten müssen

Seit 2015 müssen die Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern einen Mindestlohn von 8,50 € zahlen. Viele Neuerungen, die damals eingeführt wurden, bleiben auch im Jahr 2017 unverändert. Allerdings ist insbesondere bei Minijobbern Vorsicht geboten:
Die Unternehmen müssen ihren Mitarbeitern nicht nur 8,84 € pro Stunde zahlen, sondern auch die bestehenden Arbeitsverträge kontrollieren und gegebenenfalls abändern.

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