Rechtsanwalt Jan Rudolph

Steckbrief

  • geboren 1984 in Düsseldorf
  • Studium der Rechtswissenschaften in Düsseldorf
  • Sprachen: Deutsch, Englisch

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Sie haben Fragen zu den Rechtsgebieten von Herrn Rudolph? Was wird eine Beratung oder Vertretung kosten?

Ihr Leben - Ihr Recht!

Aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben bedeutet zugleich aktive Teilnahme am Recht. Auch wenn wir es nicht merken, lösen nahezu sämtliche unserer Handlungen Rechtsfolgen aus, die für oder gegen uns wirken können.

Es ist daher keineswegs vorprogrammiert, aber doch wahrscheinlich, dass ein Mensch sich mindestens einmal in seinem Leben in einem Rechtsstreit mit einer anderen Person auseinandersetzen muss. Hier gilt es, einen kühlen Kopf zu bewahren: Wenn bereits der Gegner irrig von einer falschen Rechtsauffassung ausgeht, so sollte sämtliche Energie darauf verwendet werden, das Gericht durch eine juristisch fundierte Argumentation in eigener Sache zu überzeugen. Wenn es dabei um hohe Werte oder aber Rechtspositionen geht, die man unter keinen Umständen aufgeben möchte, gehört diese Argumentation in professionelle anwaltliche Hände.

In allen Rechtsfragen rund um die Themen Vertrag und Wettbewerb stehe ich Ihnen gerne als kompetenter Ansprechpartner zur Seite."

Veröffentlichungen von Jan Rudolph

Filesharing: Internetanschlussinhaber hat keine Überwachungspflicht gegenüber volljährigem Besuch und BGH stellt neue Bemessung der Abmahnkosten vor

Bekommt man Besuch, der bereits erwachsen ist, so muss man diesen nicht vor der Internetnutzung belehren oder gar währenddessen überwachen, entschied der Bundesgerichtshof am 12.05.2015 (Az.: I ZR 86/15). Die Inhaberin eines Internetanschlusses bekam Besuch von ihrer volljährigen Nichte, die in Australien lebt. Sie reiste gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten an und beide durften den Laptop der Tante nutzen. Diese stellte den beiden bereitwillig sogar ihr Passwort zur Verfügung. Damit wurde allerdings nicht sorgsam umgegangen: Sie stellten den Film „Silver Linings Playbook“ über die IP-Adresse der Verwandten öffentlich zugänglich ins Netz. Dies ist natürlich ein Verstoß gegen das Urheberrechtsgesetz, doch kann die Anschlussinhaberin dafür haftbar gemacht werden?

LG-Urteil macht Verlinken komplizierter: Verlinkender haftet für illegales Bild auf fremder Website – jedoch nicht immer

Das Urteil des Landgerichts Hamburg (18.11.2016, Az. 310 0 402/16) hat sich im Internet schnell verbreitet und für Unruhe gesorgt: Wer auf seiner eigenen Homepage einen Link setzt, haftet für die Urheberrechtsverletzungen auf der fremden Seite.
Nachdem der EuGH sich in diesem Jahr bereits zur Linkhaftung geäußert hat, entschied das LG Hamburg nun als erstes deutsches Gericht, dass derjenige, der einen Link setzt, für den Inhalt der fremden Homepage haftet.

Peinliche und unerwünschte Suchmaschineneinträge: Wie kann ich diese löschen lassen?

Ob vor einer Bewerbung, Ebay-Verkäufen oder Gesprächen mit potentiellen Geschäftspartnern: Wir müssen davon ausgehen, vor wichtigen Entscheidungen virtuell durchleuchtet zu werden. Es kommt daher heutzutage häufig vor, dass der eigene Name „gegoogelt“ wird. Lassen sich bei der Suche über eine große Suchmaschine negative personenbezogene Eintragungen im Netz finden, werden die Chancen auf eine Einstellung, einen Verkauf oder einen Geschäftsabschluss stark geschmälert.

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